...ich nicht nur an Blogs was zu mäkeln habe
Ich habe mir überlegt, gleich mal weiter mit den Macken zu machen. Wenn wir denn einmal dabei sind, und so. Könnten wir jetzt einfach als "get to know me"-Text bezeichnen. Oder auch: Luise hat ganz schön einen weg.
Obwohl ich die von letzter Woche eigentlich gar nicht so schlimm finde - ihr erinnert euch sicher an den Blogmäkel in mir. Viele haben mir zugestimmt, auch so eine blöde Angewohnheit zu haben - also bin ich mal gespannt, was ihr so zu den anderen Dingen sagt.
Ich glaube wenn ich einmal anfange, über meine Macken zu schreiben, dauert es eine Weile, eh ich den letzten Punkt hier setzen werde. Wenn ich einmal anfange, dann geht es richtig los, und so. Wenn andere Leute mich beschreiben, bin ich glaube ich die Person, die immer was zu mäkeln hat. Ich finde überall was dran auszusetzen, (was ich gerade versuche zu ändern, ich will ja nicht als Cruella de Ville enden). Auch beim Essen bin ich mäkelig. Rosenkohl, Blumenkohl, Brokkoli? Kommt mir alles nicht auf den Teller. Und erst recht kein Fleisch. Das wird aber nicht geändert.
Wenn ich irgendetwas will, dann muss es sofort sein. Und da ist es egal, ob ich was essen möchte, mir jemand etwas schicken soll oder meine Schwester Outfitfotos von mir machen soll. Jetzt und sofort. Nein, es ist mir egal dass du gerade etwas anderes machst, los gehts hier. Ich bin ungeduldig, tut mir leid Schwester.
Solche fixen Ideen habe ich oft - irgendwelche Fotos machen, Videos drehen oder Unternehmungen durchführen, bei denen ich Hilfe oder Gesellschaft brauche - und alle müssen Gewehr bei Fuß stehen.
Ich bin extrem paranoid. Am liebsten renne ich dreimal hoch, um zu prüfen ob die Tür auch wirklich abgeschlossen ist. Wenn ich die Tür hinter mir zu ziehe, fühle ich immer nochmal, ob der Schlüssel auch in Hosentasche oder Handtasche ist. Am liebsten ziehe ich ihn raus, und halte ihn mir vor die Augen. Bist du auch wirklich da? Ja. Durchatmen und Tür zu ziehen. Irgendein verstecktes Trauma. Ich saß wahrscheinlich als Kind zu oft vor unserer Haustür, weil ich meinen Schlüssel verbummelt hatte. Und in diesen Momenten musste man dann immer ganz dringend aufs Klo. Das passiert mir nicht wieder.
Wenn jemand Sätze mit "einzigster" "öfters" "als wie" oder auch dasselbe statt dasgleiche sagt, muss ich mir oft die Hand auf den Mund pressen, um denjenigen nicht zu verbessern. Es will einfach raus, dabei bin ich selbst lange nicht perfekt. Es will raus!
Ich kann nicht Auto fahren. Wirklich, überhaupt nicht. Währenddessen gucke ich mir lieber die anderen Autoschilder an, bastele in meinem Kopf lustige Kombinationen aus den Buchstaben oder gucke mir die Leute an und freue mich, bis ich dann irgendeinen Scheiß baue. Autofahren ist eh so ein Thema für sich. Dödö, neue Kolumne!
Und zu guter letzt: Ich kann kein Holz anfassen. Nicht Bäume, nein, die mag ich. Jeder mag Bäume, oder? Ich meine Holzbrettchen. Oder Kochlöffel. Eisstiele sind die schlimmsten. Bäh! Uahhh, da schüttelt es mich komplett durch. Jetzt kann ich nicht mehr weiterschreiben, ich muss erstmal wieder diesen Gedanken loswerden. BÄH!
Okay, das war viel. Aber wenigstens habe ich keine Angst vor Knöpfen, jei! :)
Und jetzt möchte ich sehr gerne eure Macken wissen: Was habt ihr für seltsame Angewohnheiten, könnt ihr gar nicht tun oder müsst ihr immer wieder machen? Ich bin gespannt.