Samstag, 30. Juni 2012

ein pinker Fan

Auch wenn Deutschland leider nicht mehr im Turnier dabei ist, finde ich kann man sehr stolz auf "unsere Jungs" sein. Deswegen möchte ich gerne noch die Fotos von Donnerstag Abend euch hier posten. Ich hatte die pinke Sommerbluse und die braunen Wedges an, die ihr eventuell schon aus meinem neusten New In-Video kennt. Die schwarz-rot-goldenen (oder eher gelben) Sachen werden dann erstmal wieder in den Schrank gepackt, aber ich glaube ganz fest an den Weltmeister 2014 :)

Gerade lädt auch mein Monatsfavoriten-Video hoch, weiß jemand, warum Uploads bei mir trotz Kabel sechs Stunden dauern (in Schweden waren es mit "nur" W-Lan bei er gleichen Videogröße gerade mal zehn Minuten, übrigens beides 16000er Leitung). Falls es unter euch jemanden gibt der mir sagen kann wo ich was irgendwie bei meinem Browser/Router oder sonst was einstellen kann, wäre ich für jeden Tipp sehr dankbar. 

Ich hoffe sehr, dass sich das Wetter heute hält, denn für mich geht es gleich nach Leipzig zum Clueso Open Air-Konzert, die Karten habe ich im Januar vor Schweden von meiner liebsten Mami geschenkt bekommen. Mit kommt noch meine Lieblingsfreundin, die ihr auch unten seht. 

Ich wünsche euch einen ganz schönen Samstag 

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Freitag, 29. Juni 2012

37 Freitags-Kolumne: Warum...

... alle so auf Instagram abfahren

Schon länger habe ich vor, mal einen über meine Lieblingsapps zu posten. Doch eigentlich sind die gar nicht so besonders ... eben das übliche, Facebook, Twitter, eine Fernsehprogramm-App, eine Stau-App, diverse Spiele... bla, bla. Alles nichts neues. Doch dann kam da diese eine App um die Ecke, wie aus dem Nichts war sie da, und jeder hatte sie. Leute, die ich kenne, Leute, die als "Stars" gelten, Leute, deren Blogs ich lese - jeder eben. Ganz richtig, ich rede von Instagram.

Anfang des Jahres wurde ich von eine meiner Lieblingsleserinnen gefragt, ob ich eigentlich Instagram habe. Während ich die Frage las, dachte ich mir nur "was isn das schon wieder fürn scheiß" (ja, ich denke in Kleinbuchstaben). Irgendetwas nicht besonders eloquenteres antwortete ich dann auch darauf - und machte mir keine Gedanken mehr groß drüber. Bis zu dem Zeitpunkt, als der Post einer meiner Lieblingsbloggerinnen mit "Instagram" übertitelt war. Und ich mich daran erinnerte, dass ich da mal nicht darüber nachgedacht hatte. Den Post lies ich mir durch, suchte es im Appstore, und schwupp hatte ich es. Besonders kreativ meldete ich mich als "luiseliebt" an, klickte einfach das letzte Handyfoto an, und war ob der Möglichkeiten mit Filtern und Rahmen positiv überrascht. (Der entsprechende Gedanke dazu: "das ja geil". Natürlich wieder in Kleinbuchstaben.)

Schnell fand ich heraus wie man Leute sucht und verfolgte Hinz und Kunz, einfach um Bilder auf der "Startseite" zu sehen. Fortan postete ich Fotos, die eigentlich sonst niemanden interessieren, mit seltsamen Untertitelungen und freute mich über jedes Like wie über ein Stück Kuchen, und eigentlich noch ein bisschen doller.
Heute, zu ganz genau diesem Zeitpunkt, "besitze" ich mein Instagram schon sechs Monate. 168 Fotos und 198 Anhänger später bin ich noch viel verliebter, als am ersten Tag. Bei Instagram und mir, das war Liebe auf den zweiten Blick.
Doch warum genau ist Instagram zu der App mutiert, die ich öfter checke als Facebook? Warum denke ich bei jedem Moment sofort "das sollte ich auf Instagram posten" und fühle mich dabei nicht schlecht, was ich doch bei so einem Gedanken mit Facebook aber tun würde?

"Instagram ist so einfach!", dachte ich mir bei meinem ersten Besuch. "Und so toll", natürlich direkt hinterher. Ich kann Leute verfolgen, andere Leute können mich verfolgen, ich kann Fotos mit den meisten Likes ansehen, Leute verlinken, über Hashtags bestimmte Bilder suchen ...
Instagram ist Facebook, Twitter und Miniblog zugleich. Eben nur in Fotoform.
Instagram lässt mich Momente festhalten, für die ich auf Twitter gar nicht so schnell gute Worte finden würde. Instagram lässt mich Fotos posten, die ich auf Facebook niemals nicht posten würde - denn bei Instagram weiß ich, dass es dort Leute gibt, die sich für genau das interessieren. Und bei Instagram etwas zu posten, kostet mich bei gutem Internet, mit Bild auswählen, Filter festlegen und Untertitel tippen vielleicht zwanzig Sekunden - geht also viel schneller als ein normaler Blogpost. Und verfolgt man ne Menge Leute, gibt es natürlich ständig etwas Neues zu sehen - und ist interessanter als der Kram, den die zu vielen Facebook-Freunde ständig blubbern, und wo man sich aller zwei Scrolldaumen denkt "wasn mit dir verkehrt?".
Instagram stillt meinen Mitteilungsdrang. Es hat mir schon öfter geholfen meine Erinnerung an bestimmte Ereignisse aufzufrischen. Und zu guter Letzt: Instagram hat definitiv und unbestreitbar das coolste Icon.

Ein kleiner Einblick darf natürlich nicht fehlen...
Jeder Instagramer hat natürlich so Dinge, die er gerne fotografiert und postet. Bei mir ganz vorne mit dabei: Selbstprotraits, Essen, Füße, zusammen mit Freunden, und so dummer Kram, den man 'random' nennen kann, klingt nämlich schlauer.

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Me, Myself and I - eigentlich sollte doch jeder so ein Album auf Facebook haben

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So tun, als würde ich mich gesund ernähren...

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Eigentlich kein schönes Körperteil

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Andere Menschen verschönern das Ganze: Domi (Instagram: @domis7dresses), Scheni (Instagram: @schenilein) und meine Mami 

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Was man eben so im Leben macht ...

Also Kinder, schnappt euer Smartphone aus der Sofaritze, sucht im Appstore, Android Market, oder wie immer sich das Ding auch nennt, wo man Geld für virtuelle kleine Knöpfe loswird, nach Instagram, was netterweise kostenlos ist, ladet es euch runter, seid um eine App reicher, und verfolgt meine spannenden Fotos. (Vor dem spannend sollte man übrigens nach Bedarf noch ein 'un-' davorsetzen.) Man sieht sich!
Ich? Bin jetzt mal Instagram checken ...

Mittwoch, 27. Juni 2012

long long legs

Danke für eure megasüßen Kommentare zu meinem "Bloggeburtstag", damit hätte ich ja gar nicht gerechnet, ich soll euch von meinem Blog ganz lieb Danke sagen! :)
Das Jahr ist wie ich finde megaschnell vergangen... und wisst ihr was mir aufgefallen ist? Auf anderen Blogs ist es ganz und gar alltäglich, aber auf Luiseliebt gab es noch nie ein Gewinnspiel! Ich mag die Idee eigentlich, seinen Lesern etwas zurückzugeben, allerdings finde ich es schade, dass bei Gewinnspielen immer eben nur einer etwas gewinnt, und auf anderen Blogs schrecken mich oft auch die vielen Regeln vor dem Mitmachen ab. Zweimal Leser sein müssen, drei Likes auf Facebook, einen Blogbeitrag, ein Link, den eigenen Körper verkaufen, um am Ende einer von 100 Anwärtern auf einen Nagellack zu sein? Ne, danke.
Deswegen werde ich wohl mal in die Tiefen meines Kopfs verkriechen um mir etwas Schönes zu überlegen ... irgendwelche Ideen und Vorschläge so weit?

Ich finde es unglaublich, wie lang Beine mit hohen Heels aussehen... Eigentlich wollte ich ganz andere Fotos posten, stattdessen seht ihr mich ganz dekorativ auf unserer Gartenbank.
Ich habe mich als ich in Hannover war bei Primark ein wenig mit neuen Schuhen eingedeckt. Ein Paar seht ihr auf dem unteren Bild - möchtet ihr die anderen auch noch sehen? Dann würde ich mich an einem der nächsten Tage eventuell nämlich nochmal auf genau diese Bank platzieren und die euch in evt. einem kleinen Video alle zeigen. :)

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Montag, 25. Juni 2012

anniversary

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Ihr Lieben, meinen Blog gibt es heute seit genau einem Jahr!

Danke für 800 Blogspot-Verfolger,
                 220 Bloglovin-Verfolger,
                 290 Youtube-Abonnenten,
                 250 Facebook-Likes und
                 190 Instagram-Verfolger !!!

Als ich am 25. Juni vor genau einem Jahr mir diesen Blog hier bei Blogspot eingerichtet habe, wusste ich nicht, wohin die Reise geht, wie viele beziehungsweise ob es überhaupt jemanden gibt, der sich für das interessiert was ich so schreibe.

Nun haben sich so viele Menschen angesammelt, die kommentieren, kritisieren und mich inspirieren, dass ich manchmal selbst gar nicht weiß, was ich über all das denken soll. Eines weiß ich: Ihr seid toll!

Links übrigens das erste Bild, was ich je gebloggt habe, hihi ;)

Sonntag, 24. Juni 2012

the tyska girls

Manche mögen es schon auf meinem Facebook, Twitter, Instagram oder meinem Youtube-Kanal läuten hören haben...
   
    ... Domi und ich haben uns einen gemeinsamen Kanal gemacht! Unter "THE TYSKA GIRLS" findet ihr zukünftig alle gemeinsamen Videos.
Zur Vorstellung und Einstimmung gibt es hier ein kurzes Video von mir und Domi als Cartoons. Wir freuen uns auf euer Abo, Kommentare, sowie eure Ideen und Vorschläge :)
Warum unser Kanal diesen Namen trägt, und allen möglichen weiteren Quatsch und Tratsch gibt es dann im nächsten Video!
Einen schönen Sonntag noch 



(Über das kleine 'Blumen-Rädchen' auf 1080p stellen für HD Qualität!)

Freitag, 22. Juni 2012

36 Freitags-Kolumne: Warum ...

... ich den tollsten Papi der Welt habe

Unsere Freunde suchen wir uns aus, bei unseren Eltern allerdings ist das anders. Sie werden uns 'zugeteilt', und dann können wir zwei Dinge machen: Mit ihnen Krieg führen - oder sie ganz fest ins Herz schließen. Nach einigen pubertären Querelen musste ich nicht lange nachdenken, um mich für zweiteres zu entscheiden - sind unsere Eltern doch die Menschen, die die längste Zeit an unserer Seite verbringen, während Freunde kommen und gehen. Ganz richtig, denn unsere Eltern haben sich für uns entschieden, uns in die Welt gesetzt und sie lieben uns, ganz egal was wir für Unsinn anstellen.
Dafür bin ich ihnen beiden, wie ihr an diesem Text merkt, sehr dankbar ...
Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.
Ich habe von euch beides bekommen. Ich gehe selbstbewusst in die Welt hinaus, ich weiß wer ich bin und was ich kann, aber ich weiß auch, wann es an der Zeit ist, nach Hause zu kommen, und mich auf meine Wurzeln zu besinnen ... so wie jetzt, nach langer Zeit in Schweden.

Liebste Mama, ich hoffe du verzeihst mir, dass ich mich heute einmal hier über Papa auslasse.
Nicht nur Psychologen wissen, dass kaum ein Mann im Leben einer Frau so wichtig ist wie ihr Vater. Dem möchte ich ganz und gar zustimmen. Und noch etwas habe ich gefunden: "Töchter, die erleben, dass ihr Vater sie wirklich mag, haben ein besseres Selbstwertgefühl und weniger Ängste. Väter, die ihre Töchter ermutigen und fördern, sind so etwas wie eine Freikarte für den beruflichen Erfolg einer Frau" (wissenschaftliche Untersuchung).

Mein Papa ist ein ziemlich lieber und geduldiger Mensch, auch wenn ich es ihm manchmal damit echt nicht leicht mache. Auch wenn er im Mega-Geschäftsmann-Stress ist, nimmt er sich immer Zeit für mich und den Quatsch, den ich den ganzen Tag lang erzähle und whatsappe. Er gibt mir, egal wann, und egal wo in Deutschland er sich gerade befindet, immer das Gefühl, dass da jemand ist, der für mich da ist.

Ich weiß noch ganz genau, wie ich als Vierjährige mit ihm auf meinem ersten Konzert war. Ganze zwei Stunden ertrug er mich Dickerchen auf seinen Schultern, und wir kreischten zusammen "Bronze, Silber und Gold", auch wenn sich mein Text zwischen diesen drei Refrain-Wörtern eher sehr ausgedacht anhörte. Meine Kinderärmchen voller Freundschaftsarmbänder wedelte ich wild in der Luft, wir waren bei Wolfgang Petry, richtig. Und die größten Fans.
Ich weiß noch ganz genau, wie wir als ich zehn war zusammen in den Winterurlaub gefahren sind, nur wir beide und mein frisch geborenes Brüderchen, und Gigi D'Agostinos 'L'Amour Tojours als Urlaubslied wählten. Den Part der weiblichen Stimme habe immer ich gesungen, die männliche Stimme er. Das da im Lied, das waren wir beide.
Und ich weiß noch ganz genau, wie wir als ich 18 war zusammen überwältigt auf dem Times Square standen. Dieser Moment wird immer in meinem Herzen sein.

Mein Papa hat mich mit vielem angesteckt - ist doch eine meiner stärksten Kindheitserinnerungen, wie er auf jedem Parkplatz immer noch dreimal ums Auto lief, um zu prüfen, ob alle Fensterscheiben zu sind. Ich habe zwar kein Auto, dafür laufe ich immer noch dreimal die Treppen hoch, um zu gucken, dass die Tür zugeschlossen ist. Und mit den Fenstern vorher ist es eine ähnliche Tortur.
Er ist auch derjenige, von dem ich abgeerbt habe, dass es eigentlich ganz gesund ist, ein bisschen auch in sich selbst verliebt zu sein. Gesundes Selbstvertrauen, und so. Der obigen wissenschaftlichen Untersuchung muss ich also voll und ganz zustimmen. Letztens hat er uns allen Kindern von irgendwo ein "I ♥ Myself" T-Shirt mitgebracht - sagt alles, oder? ;-)
Das coolste: Er hatte vor mir einen Blog und einen Youtube-Kanal. Und er schreibt Bücher. Und macht damit genau das, womit ich meine Zukunft verbringen will (wenn auch in einem anderen Genre). Der Apfel fällt eben nicht weit vom Stamm.

Aber für mich das wichtigste: In den ganzen 20 Jahren, die wir uns nun schon kennen, hat er mir niemals das Gefühl gegeben, dass ich irgendetwas nicht schaffen könnte, was ich schaffen will.

Klar, kann jeder behaupten, dass er den tollsten Papi der Welt hat. Nur bei mir stimmt es wirklich. Glaubt ihr nicht? Dann kommt vorbei und überzeugt euch selbst!

Ps. Eines muss ich noch klarstellen. Gleichberechtigung muss sein, und so muss ich noch anmerken, dass meine Mama genauso toll ist. Das wissen sie beide. Danke, dass es euch gibt, liebe Eltern.

Gestern hattest du Geburtstag, Papa. Früher habe ich dir Bilder gemalt, heute kriegst du dein Geburtstagsgeschenk virtuell :-)

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Kleine Kinder nimmt man an die Hand. Große beim Wort. Danke. 

Donnerstag, 21. Juni 2012

working girl

Eigentlich, eigentlich, eigentlich - hatte ich diese Woche ganz viel vor. Einige Posts schreiben, Fotos machen, Videos drehen, unter anderem ein Haul (New In!!! sagt Regina soll ich es nennen) und ein Video zur EM, was ich morgen hochladen wollte, alles schön schneiden... blablabla. Und leider habe ich nichts davon machen können: Ein böser Magen-Darm-Virus hat mich rücklings umgeworfen und ans Bett gefesselt, oder besser gesagt ans... naja, darauf möchte ich nicht näher eingehen.
Ich hoffe es ergeht euch besser als mir, aber da das Wetter eh nicht so der Knaller ist, ist es gar nicht so schlimm, den ganzen Tag drin zu hocken.
Nächste Woche gibt's die dann aber, die Videos, und neuen Posts. Hoffentlich <3

Wie einige von euch eventuell schon wissen, gehöre ich seit Montag zur arbeitenden Bevölkerung (deswegen der Titel!), denn ich habe ja Semesterferien und nur gammeln wäre ja blöd (das habe ich ja ein halbes Jahr in Schweden schon gemacht :D), also verdiene ich mir jetzt ein bisschen was hinzu. Auf den Bildern seht ihr das, was ich am Montag getragen habe, zu meinem quasi ersten Arbeitstag (damals als noch schönes Wetter war!) :) Ich mag die Kombi von Boyfriend-Blazer und Bluse und dazu zerrissene Jeansshorts sehr gerne.

Das ist übrigens der erste Post von meinem neuen Laptop!!! Nachdem bei meinem pinken Vaio ja (nach seinem Festplattentod im April) nun auch Grafikkarte und Prozessor geschwächelt/den Geist aufgegeben haben, habe ich mir endlich einen lang, lang, lang ersehnten Traum erfüllt, und mir ein Macbook Pro bestellt. Und ich liebe es! Ich möchte es am liebsten den ganzen Tag knuddeln ...
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Blazer, bag - H&M / blouse - Primark
shorts - Gina Tricot / flats - skopunkten (Sweden)

Montag, 18. Juni 2012

montags in grün

Tausend Küsse an euch, für die unheimlich lieben Worte zu meinem letzten Post mit den Tagebuch-Gedanken. Hat mich wirklich sehr gefreut ihr Süßen!
Vorige Woche war ich ein paar Tage in Hannover, meiner ja eigentlichen Heimat. Dafür dass ich dort eine Wohnung habe, habe ich im bisherigen Jahr 2012 echt wenig Zeit dort verbracht, haha. Aber dafür habe ich natürlich alles gemacht, was man in Hannover so machen muss... Regina treffen, bei Primark viel zu viele Schuhe kaufen, lecker essen gehen, diesmal im Sausalitos, und beim Public Viewing zusammen mit 20.000 anderen auf dem Waterloo-Platz rumschreien.
Den Sommer verbringe ich in meiner Heimatstadt - Geld verdienen, Zeit mit alten Freunden verbringen und hoffentlich auch ein wenig Urlaub machen. Bei der EM mitfiebern, kein Spiel verpassen, dabei immer schwarz-rot-gold. Und ein Buch schreiben, haha. Naja, mal sehen.
Aber Schreiben möchte ich wirklich. In mein Tagebuch hinein, in leere Dokumente auf meinem Laptop und auf meinem Blog. Über lustiges, über ernste Themen, über alles was mir eben in den Sinn kommt.
Heute habe ich ein unspektakuläres Alltagsoutfitsfoto für euch, aufgenommen direkt neben meiner Wohnung in Niedersachsens Hauptstadt... wie grün dieser kleine Fleck in der Großstadt aussieht :)

So, und jetzt möchte ich bitte Spanien verlieren sehen. Danke!

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Freitag, 15. Juni 2012

Freitags-Gedanken: ein halbes Jahr in Worten

2. Januar
Das Jahr beginnt, und mit ihm gibt es neue Vorsätze. Meistens welche, die eh nicht eingehalten werden. Aber eines möchte ich wirklich machen: Schreiben. Egal was. Einfach Schreiben.

17. Januar
Ich bin jetzt in Schweden. Einem Land, in das ich eigentlich nie wollte, und über das ich eigentlich auch nichts wirklich weiß. Aber ich bin jetzt hier. Und das erste mal ganz auf mich allein gestellt.

29. Januar
Es ist schweineteuer hier, das macht alles keinen Spaß, ich will nach Hause.

5. Februar
Uni habe ich nur nachmittags, demnach lang schlafe ich. Wenn ich mittags aufstehe, ist die Sonne fast schon wieder untergegangen. Ich fühle mich deprimiert. Mir fehlt Sonnenlicht. Ich kann gut verstehen, dass so viele Schweden depressiv werden. Aber warum sind die alle so dünn hier? Ich kompensiere meinen Sonnenlichtmangel mit Schokolade.

9. März
Ich frage mich wirklich, wann ich mir angewöhnt habe, jeden Tag bis mittags zu schlafen. Und dann die ganze Nacht wach zu sein. Liegt es an Schweden? Liegt es daran, dass ich nichts zu tun habe? Liegt es daran, dass ich eigentlich schon einiges zu tun, aber einfach zu faul bin? Man weiß es nicht.

17. April
Gedanken neu sortieren.

9. Mai
Halb vier ist es hier taghell. Um diese Zeit wache ich das erste Mal auf, von den Sonnenstrahlen, die mich durch die Spalte meiner Vorhänge kitzeln. Und das verrückteste: Es stört mich nicht mal. Noch ein Monat ist übrig von meinem Abenteuer.

22. Mai
Es ist Sommer in Schweden, endlich. Ich fühle mich, als wäre ich wie ein großer Eisblock endlich aufgetaut. Als könnte ich jetzt erst das Leben hier genießen, befreit aus meiner Isolation. Ich war hier nie wirklich alleine. Aber irgendetwas ist auf einmal anders. Und die Sonne scheint.

25. Mai
Es ist halb zwölf, fast Mitternacht, und die Sonne ist gerade erst vollständig untergegangen. Es ist ewig hell in Schweden, die Sonne scheint fast ununterbrochen, und so scheine ich. Musik wummert über den Campus, meine Haut riecht nach Sonnencreme, überall in meinem Zimmer scheint Sand zu sein. Fühlt sich an wie Urlaub. Ich wollte nie hierher, hatte immer andere Pläne. Jetzt gerade aber gibt es keinen Ort, an dem ich lieber meine Zeit verbringen würde. Einfach perfekt.

30. Mai
Die Liebe zu Schweden. Ganz tief, mit Tinte, unter meine Haut.

8. Juni
Es geht zurück nach Hause. Schweden, wir werden uns definitiv wiedersehen.

14 Juni
13 Grad, 11:36 Uhr. Mit einem dick geschmierten Nutellabrot hocke ich im Schneidersitz auf dem flauschigen Teppich in meinem Wohnzimmer, und versuche mir ein ganz bestimmtes Gefühl zurückzuholen. Ich bin zurück.

Erinnerungen verblassen viel zu schnell.

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Donnerstag, 14. Juni 2012

blau, blau, blau, sind alle meine kleider

Eigentlich wollte ich heute ein paar Outfitfotos knipsen gehen, aber da ich gerade für drei Tage in Hannover bin, meinen Fernauslöser nicht mithabe, und niemand zum fotografieren in der Nähe ist, fällt das wohl erst mal flach.

Stattdessen habe ich beim Durchklicken von Bildern bemerkt, wie unheimlich gerne ich mein ganz einfaches blaues Longtop trage und kombiniere. Ich habe es wirklich so oft in so unterschiedlichen Kombinationen an, und natürlich war es auch ab und an auf Outfitfotos zu sehen. Ich mag die Farbe, und auch dass es so einfach ist... ich liebe diese Basictops. Deswegen habe ich gerade einmal zwei Collagen aus jeweils vier verschiedenen Outfits zusammengebastelt.

Gestern war ich mit meiner lieben Regina brunchen und shoppen, eventuell drehe ich nächste Woche wenn ich wieder zu Hause bin dazu ein Video und zeige euch meine neuen Sachen :)

Ich bin übrigens schon gespannt, wie ihr das findet, was ich morgen zum Freitag veröffentlichen werde. Anders als sonst :)
Bis dann, euch noch einen schönen Donnerstag ♥

Ps. Mein Twitter ist jetzt für alle offen, ich freue mich über neue Verfolger :) (Oder tweetet mich an @luiseliebt)

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Dienstag, 12. Juni 2012

vacation!

Ich melde mich mal wieder bei euch, die Tage rasen vorbei, und sind um, kaum habe ich mit dem Finger geschnippt.

Was gibt es zu erzählen? Es ist 11:56, und mich quälen wichtige Fragen, wie zum Beispiel frühstücke ich jetzt oder mache ich mir direkt Mittag, räume ich die Wohnung auf oder gehe ich lieber zu Primark, und kaufe ich mir heute endlich das Macbook oder spare ich noch ein bisschen auf die bessere Variante, und warum ist eigentlich das Wetter so unbeständig?

Aber die wichtigste Info: Es ist Mitte Juni, und ich habe bis Ende September Semesterferien!
Während alle anderen Studenten noch in Vorlesungen sitzen und sich mit Prüfungen quälen, kann ich schon den Extremchiller machen - schwedisches Semester welches viel eher endet olé!

Das wurde natürlich am Wochenende ordentlich begossen, mit Robby Bubble, versteht sich, beim ersten deutschen Sieg, ich bin im EM-Fieber! Morgen Abend geht es definitiv irgendwo in Hannover zu einem Public Viewing. Schlaaand!

Hier noch ein paar Fotos vom Samstag Abend, ein toller Abend mit meinen liebsten Menschen von Familie und Freunden im Garten, inklusive Grillen und Deutschland - Portugal auf Leinwand gucken. Ich habe nicht selbst fotografiert, sondern meiner liebsten Freundin Nicole nur ein paar Bilder gestohlen (Danke an dich!). Ein Herz für diesen Abend ♥ Oder vielleicht gleich drei ♥ ♥ ♥

Hier sind sie, meine allesamt WUNDERHÜBSCHEN Freundinnen:

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Montag, 11. Juni 2012

home, finally.

Es ist seltsam wieder nach Hause zu kommen.
Es riecht wie früher, es fühlt sich an wie früher, es sieht aus wie früher ...

... das Einzige, was sich verändert hat, bist du selbst.
(Aus dem Film: Der seltsame Fall des Benjamin Button) 

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Instagram: @Luiseliebt
Twitter: @Luiseliebt

Freitag, 8. Juni 2012

Freitags-Text: Karlstad, it's time...

... to say goodbye

Die Sonne ist in Karlstad heute bereits halb vier aufgegangen, und fast genauso lange bin ich auch schon wach. Mein grüner Koffer liegt noch aufgeklappt auf dem Boden, anhand der herausquellenden Klamottenberge bezweifle ich jedoch stark, dass er auch nur ansatzweise zugehen wird. Viel zu viele Sachen, und viel zu wenig Sinn dahinter. Außerdem muss noch geputzt werden, und dann geht es auch schon zum Bahnhof, mit dem Zug nach Stockholm, mit dem Bus zum Flughafen, und ab in den Flieger nach Berlin.

Ich finde es Wahnsinn, wie schnell die Tage jetzt doch an mir vorbei gezogen sind, kam es mir am Anfang wie eine Ewigkeit vor. Und wenn ich jetzt zurückblicke muss ich sagen: Es war eine schöne Zeit.

Schweden ist ein Land der Extreme: Im Januar lag Schweden den Großteil des Tages in vollkommener Dunkelheit, jetzt ist man froh wenn für vier Stunden die Sonne ein bisschen hinter dem Horizont verschwindet. Aber ich finde es wunderbar, das einmal erlebt zu haben. Und nicht nur das.

Ich habe nicht einmal eine Hand voll Schwedisch aber dafür Pokern gelernt, mein Englisch wie ich finde um einiges verbessert (beziehungsweise überhaupt einmal erst entwickelt) und das erste Mal in meinem Leben so richtig ganz alleine gewohnt. Beziehungsweise nicht ganz alleine: Ich habe auch das erste Mal in einem Studentenwohnheim gewohnt, und musste die Küche mit dem ganzen Flur teilen - ein Erlebnis für sich.
Ich habe Göteborg, Stockholm und Oslo besucht, habe alle bereits auf deutsch existierenden 7 1/2 Staffeln Desperate Housewives und alle Folgen New Girl und Gossip Girl geschaut, und zum ersten Mal St. Patrick's Day gefeiert.

Ich habe meinen Laptop geschrottet, mich unsterblich sehr dolle in schwedische Süßigkeiten verliebt und ich habe die wohl frischeste Luft eingeatmet die es überhaupt gibt.
Ich habe neue Leute kennengelernt, und manche davon in mein Herz geschlossen. In Domi habe ich eine sehr liebe Freundin gefunden, und unsere Liebe zu Schweden ging auf Youtube online und dann auch unter die Haut.

Ich hatte Zeit für mich, für das, was mir Spaß macht, ich hatte Zeit über das Leben nachzudenken, und über meines im Speziellen.

Jetzt, heute in exakt dieser Minute, beziehungsweise nachher wenn ich in den Zug steige, ist meine Zeit in Schweden, das halbe Jahr hier, vorbei.

Ich freue mich auf meine Familie, meine Freundinnen, auf meine Badewanne, meinen Fernseher, mein großes kuschliges breites Bett, ich freue mich sogar auf DM und ja sogar auf Primark, wo ich mich dann sicher mal so richtig austoben werde, und ich freue mich auf den Sommer.

Es war eine schöne Erfahrung, ich habe viele liebe Menschen kennengelernt - aber jetzt freue ich mich auf zu Hause. Ein wunderbarer Sommer liegt vor mir, da bin ich mir sicher.

Karlstad, it is time to say goodbye.

- Goodbye!


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Mittwoch, 6. Juni 2012

as time goes by

Die Tage rasen vorbei, und wir rasen mit. Heute hatten wir noch einmal ganz kurz Zeit, zu einem unserer Lieblingsplätze zu gehen, eh es morgen ein straffes Programm aus Einkaufen, Wege erledigen, Abschlusspräsentation in der Uni, Koffer packen, Project Report auf 3000 Wörter trimmen und Goodbye-Barbecue gibt. Doch die Zeit nochmal durchzuatmen, unsere Zeit hier mit einem Chai Latte und einem Manhattan Brownie im geliebten Espresso House Revue passieren zu lassen, und die für ein paar Fotos am See mussten wir uns einfach nehmen. Hier also: Domi und Luise im wunderschönen Schweden on tour, ein vorerst letztes Mal. Die Bilder sind übrigens erst vor guten zwei, drei Stunden entstanden. Wahnsinn, wie lange es hier hell ist.


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Herzchen auf dem Chai Latte, ganz passend zu unseren neuen Herzchen ;)

Montag, 4. Juni 2012

swedish nightlife

Die liebsten Freundinnen, gemeinsam aufhübschen, in einen Club ziehen und die ganze Nacht durchtanzen - für mich gibt es an einem Abend am Wochenende nichts schöneres. Demnach gespannt war ich auf das schwedische Partyleben.
Und zuerst war ich sehr enttäuscht. Karlstad ist nur eine kleine Stadt, daher sind die Möglichkeiten zum feiern gehen sehr begrenzt, was jetzt aber nicht so schlimm war. Blöd fand ich es nur, dass hier die Clubs alle um zwei zumachen. Hat etwas mit dem schwedischen Alkoholgesetzen zu tun, und ist für uns sehr seltsam, bleibt man doch bei guten Clubnächten auch locker mal bis fünf oder sechs normalerweise. Apropos schwedische Alkoholgesetzte - alles, was mehr als 3,5 Prozent Alkohol enthält, gibts nicht im Supermarkt, sondern in einem staatlichen Laden namens Systembolaget und kostet ungefähr doppelt so viel wie in Deutschland. So will Schweden den Alkoholkonsum unter Kontrolle halten.

Hört sich alles schonmal nicht so schön an, richtig. Aber irgendwie gewöhnt man sich schon dran, eben etwas zu Hause vorzutrinken um im Club nicht so viel Geld lassen zu müssen, und eben eher feiern zu gehen, damit es sich überhaupt lohnt, wenn man dann schon um zwei rausgeschmissen wird. Was dafür hier sehr verbreitet ist, sind die Afterpartys, denn natürlich ist die Nacht um zwei noch nicht vorbei.

Zu den Menschen hier ist zu sagen: Auf Partys sind viele Schweden unheimlich schnell unheimlich betrunken. Sowohl Weibchen als auch Männlein. Wahrscheinlich weil der Alkohol hier so teuer ist vertragen sie kaum was. Oder sie haben zu viel Geld. Und was mir auch aufgefallen ist: Normal ist der Schwede ein sehr kühler, unkommuniktaver Mensch. Lieber nicht reden als reden, lieber allein als in Gesellschaft. Das ändert sich aber komplett, wenn Alkohol im Spiel ist - dann ist er dein bester Freund und erzählt dir seine komplette Lebensgeschichte, wovon er dann am nächsten Tag allerdings nichts mehr wissen will. Sehr zwiegespalten, diese Schweden.
Hier in Karlstad bin ich am liebsten in Tempel und Koriander gegangen ... doch da wohl niemand von euch jemals in Karlstad sein wird, gehe ich mal nicht näher darauf ein ;)
Sonst ist der Unterschied zu deutschen Clubs nicht riesengroß. Ob gute Musik läuft, hängt einfach vom DJ ab, und ob der Abend toll wird, von einem selbst.

Damit ihr auch mal ein bisschen typisch schwedische Chartslieder kennenlernt, die in den Clubs rauf und runter laufen (natürlich neben Euphoria!) (Die ersten drei sind Pub/Club-Lieder, das letzte eins was wir als typischer Schlager bezeichnen würden ;) (Schreibt mir mal, welches schwedische Lied ihr am besten findet!)






Ich weiß nicht wie es euch geht, aber für mich sind das richtige Gute-Laune-Lieder. Zum dritten Lied lässt sich hier noch eine bessere Clubversion finden, die ich leider nicht einbinden kann :)

So und nach ein bisschen Gerede und Songs gibts jetzt auch noch Outfitfotos von den beiden Partyabenden am Wochenende...

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Auf den Fotos hier seht ihr, was wir so Freitag und Samstag getragen haben, und wir haben es auch ganz kurz auf Video festgehalten, also wenn jemand wissen will woher irgendwas ist schaut da mal rein :) Die Videos sind allerdings ein bisschen durcheinander, but don't mind.




Und hier noch drei verrückte Fotos vom Samstag Abend:

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Sonntag, 3. Juni 2012

sonntag, und es regnet.

Ihr Lieben, heute habe ich mal ein bisschen Lust auf Gelaber, und ich hoffe, ihr auch.
Letztes Wochenende lag ich noch am Vänern und habe mich gebräunt, heute ist die Bräune schon fast wieder verflogen, ich sitze in unserer Wohnheimküche, und betrachte den Regen, der ans Fenster prasselt.
Genau fünf Tage bleiben mir noch hier, im wunderschönen Schweden. Die Zeit verging wie im Flug, auch wenn sie mir am Anfang vor kam wie tausend Jahre, und jetzt kann ich sie auf einmal an einer Hand abzählen.
Aber die letzten Tage hier gilt es noch ordentlich zu genießen, und damit haben wir vorgestern und gestern direkt angefangen und waren uns, unsere Zeit hier und das schlechte Wetter feiern, und ich glaube, ich schreibe morgen mal einen kleinen Post zum Partyleben hier :)

Ich habe mich wirklich gefreut, dass meine Kolumne vom Freitag so gut ankam, danke für eure süßen Kommentare ♥ Ich habe mir übrigens überlegt, den Freitag ein bisschen abzuwandeln. Das heißt, dass es in Zukunft freitags manchmal statt einer Kolumne einen anderen Text gibt, vielleicht manchmal einfach meine Gedanken zu einem bestimmten Thema, wie genau ich das dann umsetze, werden wir sehen. Auch habe ich mir überlegt, ab und an freitags persönlicheres zu veröffentlichen, wie beispielsweise kurze Auszüge aus meinem Tage-/Gedankenbuch.

Das gelbe Kleid aus dem Post von gestern ist von H&M, weil so viele gefragt haben. Ich habe es in meinem allerersten Haul-Video vorgestellt gehabt, und an hatte ich es im letzten "Wir erzählen über Schweden"-Video mit Domi .

Übrigens noch zu meinem Post vom Mittwoch: Das Tattoo an meiner Seite ist nicht neu, das habe ich schon eine Weile. Ich habe mir Mittwoch morgen ein kleines Herz an den Fuß stechen lassen. Ganz babywinzig. Wenn man genau hinsieht, erkennt man das auch auf den Bildern aus dem Post. Ansonsten mal mich bei Instagram (@luiseliebt) verfolgen, da gibt es weitere Fotos :) Ich bin gerade richtig, richtig glücklich darüber und finde es wunderschön.

Zum Schluss habe ich noch ein schwedisches Lied was ich im Moment richtig gerne höre (morgen gibts noch ein paar mehr!) und Fotos die am Freitag in der Stadt entstanden sind. Ich liebe es, dem schlechten Wetter und der allgemeinen schlechten Stimmung mit meiner pastellgelben Hose zu trotzen, vor allem in Kombination mit meinem Cutinkitchen-Shirt und einem Blazer.



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Samstag, 2. Juni 2012

dreamer

Although you think I cope
My head is filled with hope
Of some place other than here

Although you think I smile
Inside and all the while
I'm wondering about my destiny

I'm thinking about all the things
I'd like to do in my life

I'm a dreamer
A distant dreamer
Dreaming far away
From today

Even when you see me frown
My heart won't let me down
Because I know there's better things to come, oh yeah

And when life gets tough
And I feel like I had enough
I hold on to a distant star

I'm thinking about all the things
I'd like to do in my life ...



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Freitag, 1. Juni 2012

35 Freitags-Kolumne: Warum...

...es manchmal gut tut, ein Kind zu sein

Eigentlich wollte ich heute über etwas ganz anderes schreiben. Die ersten Sätze waren schon getippt, das Ende schon im Kopf zusammen geformt. Bis ich unten rechts auf die Ecke meines Laptops schielte, und sah, welches Datum heute ist. 1. Juni, Kindertag.

Ich bin 20 Jahre alt, und damit seit zwei Jahren volljährig, im November dann auch international. Bedeutet, ich bin erwachsen. Erwachsen? Echt? Ich?
Okay, ich weiß, ich studiere. Das war nicht so geplant - eigentlich wollte ich für immer ein Schulkind bleiben. Hat irgendwie nicht geklappt, ich glaube zum ewig sitzenbleiben habe ich mich dann doch nicht dumm genug angestellt. Sehr schade. Obwohl ich um weitere Schuljahre gebettelt habe. Also wurde ich hinaus in die Welt gestoßen. Raus aus meinem trauten Heim, wo ich meine Kindheit verbracht habe. Meine Stadt ist zu klein um eine Möglichkeit zum Studieren in der Nähe zu haben. Also weg von hier. Habe mich beworben, mich entschieden, Wohnungen besichtigt, bei einer davon den Mietvertrag unterschrieben, Verträge abgeschlossen, Papierkram bewältigt, und da war ich. In einer fremden Stadt, wo ich keinen kannte, in einer neuen Wohnung, die eigentlich viel zu groß war, mit einem Konto, dass für ein eigenfinanziertes Leben eigentlich gefüllter sein sollte. Dass man sein eigenes Echo hört, ist definitiv ein Zeichen dass man mehr Möbel oder eine kleinere Wohnung haben sollte, aber das ist wieder ein anderes Thema.

Erwachsen also. Zumindest plant das Leben das so. Man wird mit jedem Jahr ein Jahr älter, und irgendwann ist man dann eben alt genug, sein eigenes Leben führen zu müssen, so die Theorie. Ich habe mich nie vor dem erwachsen werden, ausziehen und alleine wohnen gefürchtet, ich war viel eher immer gespannt, was da so auf mich zukommt. Mit der Neugier eines kleinen Kindes habe ich alles in mich aufgenommen. Hatte nie etwas gegen Entscheidungen treffen, Verträge abschließen und Papierkram bewältigen. So ist eben das Leben. Aber oft, wenn ich eben so in Papierbergen saß, meine Waschmaschine umgefallen war oder ich irgendwas, was nicht von IKEA war, montieren sollte, fühlte ich mich schnell verloren. Mama, Papa, wo seid ihr, und warum fällt meine Waschmaschine einfach um? In Situationen wie diesen, wollte ich nur eins: Wieder ein Kind sein.

Gerne erinnere ich mich an meine Zeit im Kindergarten zurück. Ich war ein Hasenkind, und mein Symbol am Jackenhaken war eine rote und eine gelbe Blume. Kindergarten war eine schöne Zeit. Die Tage haben meine Freundin Maria und ich damit verbracht, Schatzkarten zu malen, die an Dinosaurieren vorbei in verschlungenen Wegen zu einer Höhle führten. Oder wahlweise Bilder von Prinzessinnen. Eigentlich haben wir den ganzen Tag nur gemalt. Manchmal auch gebastelt, oder gebaut. Das schlimmste, was uns passieren konnte, war das ein anderes Kind im Kindergarten unseren Turm aus Bauklötzen umgestoßen hat. Dann war unsere Kindergartenwelt für mindestens fünf Minuten zerstört. In der Zeit war dann nämlich der Turm wieder neu aufgebaut. Und schon waren wir wieder glücklich.

Auch an meine Schulzeit erinnere ich mich, wie bereits oben erwähnt, gerne zurück. Besonders an die Grundschulzeit. Damals, als ich noch Klassenbeste war, und dafür bei der Zeugnisausgabe das Buch "Die Kinder von Muzgigl" geschenkt bekam. Weder Papierberge, Montageanleitungen und erst recht keine Waschmaschinen waren in Sicht.

Wenn ich allerdings wieder Kind sein würde, dann in der Zeit, als ich selbst damals ein Kind war. Als ich über Klettergerüste geräubert bin, mir beim von Mülltonnen springen als Mutprobe blaue Flecken und aufgeschürfte Knie geholt habe, und es total egal war, dass ich eine grüne Hose mit pinken Socken anhatte. Als die Kinder noch keine iPhones besaßen, das verrückteste Spiel was sie kennen nicht Angry Birds war und nicht schon Grundschulkinder aussahen wie einem Modekatalog entsprungen.

Ich glaube es ist wichtig, dass man sich "zumindest ein bisschen Kindlichkeit in seine Erwachsenheit rüberrettet", wie mein Papa mal gesagt hat, als wir beide eine unserer Gakelphasen hatten. Denn nur mit rübergeretteter Kindlichkeit kann man die böse Erwachsenenwelt dauerhaft ertragen, glaube ich. Vergesst also das rüberretten nicht, falls ihr auch bald erwachsen werdet. Sonst wird die Welt ganz schön langweilig.

Und gut, dass wir doch eigentlich noch Kinder sind, und immer bleiben werden. Nämlich die unserer Eltern. Und den heutigen Tag sind wir das auch ganz offiziell. Ich wünsche euch allen einen schönen Kindertag ♥  

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Meine Schwester und ich 1995, 1997 und 2012.
(Sie ist auf allen drei Bildern links, ich bin jeweils rechts ;))