Dienstag, 31. Juli 2012

summertime

Meinetwegen können wir los.

Ihr Lieben,
ab morgen haben wir August, was bedeutet, dass auch ich endlich in den Urlaub verschwinden kann. Wie ihr bereits wisst machen wir einen Roadtrip durch Italien, sehen uns Verona und Mailand an und stoppen am Gardasee, eh wir in ein Ferienhaus direkt am Meer in der Toskana einziehen. 
Auch wenn die Fahrt sicher anstrengend wird, freue ich mich auf eine tolle Zeit mit ganz viel Sonnenschein auf der Haut, Pizza im Bauch und Mojitos in der Hand. 

Wenn ich irgendwann zwischendurch Internet haben sollte, werde ich auf meinem Twitter etwas von mir hören lassen, und/oder was auf Instagram posten. (Leider kann ich vom Handy nicht mehr als Luiseliebt auf meine Facebook Seite posten, sondern nur unter meinem privaten Profil (was natürlich nicht auf eurer Startseite dann angezeigt wird) - weiß jemand woran das liegt? Bitte um Hilfe :-))

Ich habe in der letzten Zeit so viele Fotos gemacht und Ideen gesammelt, dass ich eigentlich für jeden Tag den ich im Urlaub bin zwei Posts hätte vorbereiten können - aber dafür fehlte natürlich die Zeit. Aber ein paar Posts habe ich vorzubereiten geschafft, sodass ihr nicht komplett zwei Wochen auf mich verzichten müsst. Ich freue mich schon, eure tollen Kommentare alle zu lesen, die ich nach meiner Rückkehr dann freischalten und beantworten werde. 

In die Luisefreie Zeit entlasse ich euch mit einem meiner liebsten Outfits diesen Sommer - Blümchenkleid und Jeansjacke. Es gibt glaube ich nichts, in dem ich mich gerade wohler fühle.
(Auf den Bildern noch mit langen Haaren, allerdings fange ich an meine kürzeren Haare vor allem jetzt im Sommer sehr zu schätzen :)) 
Ich wünsche euch ganz tolle zwei Wochen, und werde hoffentlich braungebrannt, entspannt, überglücklich, mit vielen, vielen tollen Bildern und spannenden Geschichten im Gepäck wiederkehren. 
Ich freue mich wahnsinnig, dass ich heute schon 890 Küsse an euch verteilen kann, ein liebes Hallo an alle neuen Leserchen - und vielleicht überrascht ihr mich ja, und wenn ich wiederkomme, haben sich die Luiseliebt-Leser noch weiter vermehrt? Würde zu meiner Überglücklichkeit in großem Maße beitragen :)

Allerliebst, eure Luise   

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Jacke, Heels - Primark, Kleid - H&M, Uhr - s.Oliver (von meiner Schwester gemopst),
Kette - CutinKitchen, Armband - Accessorize

Samstag, 28. Juli 2012

on a bridge

Sie sind ab. Meine Haare.

Das, wovor ich mich seit einem Jahr nun gedrückt hatte, musste am Mittwoch doch mal wieder sein: Ein Gang zum Friseur. Eigentlich gehe ich gerne zum Friseur, da man immer so schön zurechtgeföhnt wird und die Haare danach tagelang unheimlich gut duften ... eigentlich, würden Friseure einfach mal das machen, was ich ihnen sage.
Donnerstag habe ich dann auch sogleich einen langen Text über missgeglückte Frisuren, Friseure und Haare im Allgemeinen geschrieben, der allerdings nicht rechtzeitig fertig gestellt werden konnte (ich war wahrscheinlich einfach zu deprimiert), weswegen ich dann gestern kurzerhand für euch einen Text über Primark zusammentippte.

Ich bin ein absolutes lange-Haare-Mädchen, und so wird sich sicher jeder vorstellen können, wie schwer mir diese zwanzig Zentimeter gefallen sind. Aber wenn ich eines hasse, dann ist das Spliss, und so muss ich jetzt stattdessen eben mit einer (gefühlten) Kurzhaarfrisur leben. Ich weiß, viele werden sich jetzt denken "was haste denn bitte", aber für mich ist das einfach so eine Unlänge, bei der sich meine Haare ständig krisseln, wellen und zu allen Seiten abstehen, längere Haare stattdessen liegen durch das hinzukommende Gewicht immer an Ort und Stelle.
Also, ich weiß, dass mir lange Haare eigentlich besser stehen, das braucht ihr mir nicht zu schreiben, denn jetzt muss ich erstmal eine Weile so herumlaufen.
Um das nochmal klar zu stellen: Der Friseur ist toll, und hat eigentlich nichts falsch gemacht. Jetzt habe ich gesunde Haare, es ist einfach nur, dass ich meine langen Haare so geliebt habe. 

Gerade wollte ich eigentlich noch ein Video im Garten drehen, aber jetzt regnet es in Strömen. War ja ein sehr kurzes Rendesvouz mit der Sonne. Ein Glück geht es Dienstag endlich für mich in den Süden!

Ich mache mich jetzt auf zur Geburtstagsfeier einer Freundin, wünsche euch einen schönen Abend!

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Jacke, Wedges - Primark, Shirt - Cutinkitchen (Schweden), Shorts - H&M
Kette - Accessorize, Lippen - MAC Speak Louder

Freitag, 27. Juli 2012

40 Freitags-Kolumne: Warum ...

... Primark so gehyped wird

Primark kennengelernt habe ich, als ich vorigen Sommer mit meiner Schwester für einen Tag in Frankfurt war. Kurz zuvor hatte ich angefangen zu bloggen und Blogs zu lesen, und war dabei immer öfter auf "Primark Ausbeuten" gestoßen. Alle schienen begeistert von den billigen Sachen, "die ja eigentlich gar nicht so billig aussehen", und so wagten auch wir unsere ersten Primark-Erfahrung und fuhren mit der Bahn ins Nordwestzentrum - dem Hype mal auf den Zahn fühlen, gucken, ob der Schuppen wirklich so gut ist, ihr wisst schon.

Und ich war enttäuscht: Der Laden roch eklig, es war zu voll und allgemein sahen die Teile für mich nicht anders aus als bei Takko oder Kik. Warum aber mögen so viele Mädels diesen Laden? Dieser Frage wollte ich im Oktober erneut nachgehen, als ich zum Pre-Opening für Presse und Blogger nach Hannover eingeladen wurde. Plötzlich lag ein völlig leerer Laden vor mir, ich konnte mir in Ruhe alles anschauen und bemerkte, dass zwischen vielen Sachen, die meiner Meinung nach großer Mist sind, doch ab und an ein schönes Teil sich versteckte, und das für einen Knallerpreis!

Dass viele Mädchen so auf Primark abfahren liegt vor allem am Image, das nicht wie bei Kik nur spottbillig ist, sondern dir eben auch vermittelt, dass du für dein weniges Geld hübsche, modische Sachen bekommst - für das meist winzige Taschengeld eines Schülers genial.
Und so werden zügeweise die jungen Mädels an Samstagen und in den Ferien nach Hannover gekarrt.

Vorigen Samstag, als ich das Wochenende in "meinem" Hannover verbrachte, habe ich mich in der Stadt auch mal wieder dorthin verleiten lassen. Und mich hat fast der Schlag getroffen: Mädchen stritten sich um eine Bluse, der Boden lag voller T-Shirts, die Luft roch vor allem in der oberen Abteilung berstend nach Chemie, und generell gab es so gut wie alle Klamotten nur noch ab Größe 46. Ich schnappte mir ein paar Sachen, machte einen großen Bogen um die übervollen Umkleiden, und war in Rekordzeit wieder draußen.

Während in Primark die Apokalypse nahte, waren die umliegenden Geschäften wie Gina Tricot und Zara so gut wie leer. Aber ich war so fertig, dass ich mich nicht mal mehr überwinden konnte dieses schöne Flaggenshirt bei Gina Tricot näher in Augenschein zu nehmen oder dem großen Zara-Sale zu verfallen. Meine Nerven lagen auch drei Stunden danach noch blank.

Primark ist so eine Sache für sich. Dass das ganze ethisch nicht ganz koscher ist, ist klar. Würde ich nicht in einer "Primark-Stadt" wohnen, wäre mir der Schuppen wohl immer noch fremd. Ich kann mich nicht ganz entscheiden, ob ich es mögen soll oder nicht - und obwohl eigentlich mehr dafür spricht, es nicht zu mögen, führen meine Wege mich doch ab und an dorthin, ist es doch mitten in unserer Innenstadt. Aber eines ist sicher: Nie wieder an einem Samstag (oder jetzt in den Ferien).

Ein billiger Laden mit coolem Image - warum gab es das in meiner Jugend nicht?

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(Dass ich in der nächsten Zeit aber lieber in einige teurere Teile investieren möchte, als dafür zwanzig Sachen von Primark nach Hause zu schleppen ist ein anderes Thema, dass an einem anderen Freitag besprochen werden will :-))

Mittwoch, 25. Juli 2012

meine tattoos

Mit dem Gedanken mich tätowieren zu lassen habe ich schon einige Jahre gespielt. Hatte Ideen, habe sie wieder verworfen, und es gab nie etwas, was mich wirklich dauerhaft begeistert hat. Bis ich ein Gedicht kennengelernt habe, von dem ich noch Monate danach und auch noch zwei Jahre danach begeistert war.
Irgendwie habe ich gar nicht wirklich überlegt, ob es nicht bessere Sprüche, schönere Gedichte etc. gibt, es stand für mich einfach fest, dass ein Teil dieses Gedichts mein erstes Tattoo sein wird. Ob ich es ewig schön finden werde usw. habe ich niemals auch nur eine Sekunde hinterfragt, für mich war das einfach klar, dass das nie so sein wird, und es gab keine richtigere Entscheidung in diesem Moment.

Das erste Mal auf das Gedicht gestoßen bin ich in der neunten oder zehnten Klasse im Englisch Unterricht. Meine damalige Lehrerin behandelte mit uns viel Kreatives, was nicht im Lehrplan vorkam, so auch viele schöne Texte und Gedichte. Das Gedicht nennt sich "Success", und handelt davon, dass man alles schaffen kann, solange man nur an sich selbst glaubt. (Möchtet ihr gerne in einem Post das ganze Gedicht lesen?) Sie las es uns vor, und ich war unheimlich begeistert. Sobald ich an diesem Tag zu Hause war (damals gab es noch keine Smartphones, also musste ich bis zum Nachmittag warten :-)) googelte ich das Gedicht, schrieb es in mein Tagebuch und stieß auf weitere Strophen. Am nächsten Tag fragte unsere Lehrerin, ob jemand zu dem neuen Gedicht einen spontane Interpretation erzählen wollte, ich meldete mich sofort, stellte mich vor meine Klasse und erzählte drauflos, rezitierte meine neu gefundene Strophe und erzählte von meinen Träumen und Zielen im Leben.

Zuerst wollte ich drei Zeilen des Gedichts tätowiert haben, entschied mich aber dann für die eine Zeile, die für mich das ganze Gedicht zusammenfasst und all das für mich ausdrückt: "It's all in the state of mind".
Ich finde die Metapher "state of mind" wunderschön, da es dadurch nicht nur ein "normaler" Satz ist, sondern eben mehr beinhaltet, je nach Interpretation. 

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(auf dem Foto wirkt es sehr seltsam gräulich, "in echt" ist aber richtig schwarz)
Tätowieren lassen habe ich mich vorigen Oktober bei "Hautdesign" in Langenhagen (im Norden von Hannover), den Termin hatte ich schon ein halbes Jahr vorher ausgemacht. Generell wartet man dort, wenn man vom Chef persönlich tätowiert werden will, ein paar Monate auf einen Termin, aber es lohnt sich sowas von! Die sind richtig gut, ich mag behaupten, dass nicht jeder in der Lage ist so filigran und dünn zu tätowieren. Auch wird dort nicht mit Vorlagen gearbeitet (also auf Folie vorzeichnen und auf die Haut durchpausen) sondern alles wird direkt frei Hand auf die Haut aufgemalt.
Das Studio ist unheimlich hygienisch und modern, er ist auf meine Wünsche eingegangen, hat es mehrmals neu "auf mir" gezeichnet, und hat am unteren Ende des Tattoos, als ich mich ganz spontan gegen eine Feder und für ein kleines Vögelchen entschied, mir ein wunderbar süßen kleinen Vogel hingezaubert, den ich abgöttisch liebe, und der meinen Schriftzug quasi in seinem Schnabel in die Welt trägt.

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Vor dem Stechen hatte ich ziemlich Schiss, wie sicherlich jeder bei seinem ersten Tattoo, und dass mein Tätowierer mir erzählte, dass die Rippen die schmerzhafteste Stelle für Tattoos seien, hat es nicht unbedingt besser gemacht. Ich schwitzte quasi Blut und Wasser zusammen, hielt die Luft an, krallte mich an der Liege fest und - merkte nicht einmal, als er zu stechen begann. Insgesamt würde ich den "Schmerz", der bei mir nicht wirklich einer war, mit einem etwas spitzeren Bleistift vergleichen, der ein bisschen über die Haut fährt/kratzt. Epilieren und sonstige "Frauendinge" sind eindeutig schlimmer. Auch hat es nicht geblutet, war nicht gerötet etc. (der Tätowierer meinte auch, ich hätte "echt gute Tätowierhaut"). Ob man beim Tätowieren Schmerzen empfindet oder nicht ist bei jedem unterschiedlich, die einzige Möglichkeit rauszufinden, ob es bei einem selbst weh tut, ist meiner Meinung nach, sich tätowieren zu lassen :-)
Gedauert hat das Tattoo zwei oder knappe drei Stunden, wovon aber das Aufmalen den größten Teil einnahm, direkt das Stechen hat nur eine halbe oder dreiviertel Stunde gedauert.

Im Studio stand vor der Liege direkt ein großer Flatscreen, ich habe die Fernbedienung in die Hand gedrückt bekommen und habe während der restlichen Zeit How I met your mother und Scrubs geguckt, er hat mich ständig gefragt ob ich eine Pause machen will, und ich durfte pausenlos Schokolade futtern, allen aus Hannover und Umgebung würde ich das Studio definitiv empfehlen.

Bezahlt habe ich 300 Euro. Natürlich hätte man solch ein Tattoo auch weitaus günstiger bekommen können, allerdings ist der Tätowierer bei Hautdesign ein sehr renommierter und macht wirklich gute Arbeiten, und vor allem bei solch einer Sache wie einem für ewig bleibenden Tattoo würde ich niemals den Tätowierer nach dem Preis auswählen. Was nützt einem ein günstiges Tattoo, wenn es am Ende nicht so aussieht, wie man es sich vorgestellt hat, das Studio nicht gut/hygienisch ist, hinterher Probleme auftreten etc.? Eben.

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Mein zweites Tattoo ist ein ganz winzig kleines, welches ich mir Ende Mai diesen Jahres in Karlstad/Schweden bei "Skin Deep Tattoo" habe stechen lassen. Nachdem ich ein halbes Jahr in Schweden gewohnt, Höhen sowie Tiefen erlebt und mich in dieses Land verliebt hatte, wollte ich unbedingt meine Liebe zu Schweden verewigen. Ich hatte schon länger mit dem Gedanken gespielt, mir die einfachen Umrisse eines Herzens tätowieren zu lassen, weil es für mich einfach so viele schöne, allgemeine sowie für mich persönliche Bedeutungen hat.
Die Stelle am Fuß finde ich besonders schön, da das Herz dort, je nachdem wie man den Fuß gerade bewegt, immer eine andere Form hat, und manchmal ganz symmetrisch, und dann wieder überhaupt nicht perfekt aussieht. Denn so war auch meine Zeit in Schweden - manchmal perfekt, und manchmal eben nicht.
Ich habe den linken Fuß ausgewählt, da sich das Herz ja auch auf der linken Seite befindet, und mein anderes Tattoo an der rechten Körperseite ist, so also ein "Gleichgewicht" gewahrt wird, auch wenn sich das ganz schön komisch anhört :)
Für das Tattoo habe ich 500 schwedische Kronen, umgerechnet circa 55 Euro (in Schweden ist eben alles teurer) bezahlt.
Da schon mein erstes Tattoo an den Rippen kaum wehgetan hatte, ging ich natürlich sehr locker dorthin, und tatsächlich merkte ich gar nichts groß, es dauerte auch nicht einmal drei Minuten insgesamt.

Weitere Tattoos sind in Planung, denn es ist wirklich so, dass, wenn man einmal angefangen hat, mehr und mehr und mehr will. Allerdings habe ich und werde ich auch ganz bewusst immer Stellen auswählen, die man einfach verdecken kann, denn man kann ja nie wissen.

Was mich natürlich brennend interessiert: Habt ihr auch Tattos? Wenn ja: Was wie wo? Freue mich wenn ihr mir unter diesem Post ein bisschen was darüber erzählt, eventuell habt ihr ja auch einen Blogbeitrag, von dem ihr mir den Link reinkopieren könnt?

Ich hoffe euch hat dieser Post gefallen, Fragen beantworte ich sehr gerne in den Kommentaren.
Liebst,
Luise

Montag, 23. Juli 2012

new in my wardrobe

Wie angekündigt seht ihr hier ein paar Sachen, die kürzlich in meinen Kleiderschrank und/oder mein Herz gewandert sind. Zwei der Sache habt ihr bereits auf Outfitfotos gesehen, wie ganz unten verlinkt, den Rest seht ihr sicherlich in der kommenden Zeit. Ganz untypisch für mich ist einiges von Primark dabei :)
Auf den Bildern nicht drauf sind meine neuen Converse, die leider zu groß waren und die im Laufe der Woche hoffentlich in der richtigen Größe ankommen.

Für mich hat heute erstmal die letzte Arbeitswoche vor meinem Urlaub begonnen, auf den ich mich schon wahnsinnig freue: Wir machen einen Trip durch Italien!

Auch am Blog gibt es eine Neuerung, meine Facebook-Mädels wissen es schon: Nachdem ich heute mein Layout komplett zerschossen, dann, weil ja eh alles kaputt war, die Vorlage gewechselt und alles nochmal neu eingerichtet habe, kann ich endlich auf eure Kommentare direkt antworten! Wenn ihr mir also zukünftig eine Frage stellt, denke daran später noch einmal vorbeizuschauen, denn jetzt kann ich eure Kommentare endlich kommentieren :-)

Freue mich auf eure Kommentare!
Allerliebst, Luise

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(1) & (2) Kleid - Paprika via Zalando
(3) transparente Bluse - Primark
(4) Perlenkragen, Kette, Federohrringe, Ringe - Primark
(5) Tubetop, Kleid, Shorts, Jeans - H&M
(6) Armband, Kette - Accessorize
(7) Wedges - Primark (kennt ihr bereits von hier.)
(8) Jeansjacke - Primark (kennt ihr bereits von hier.)

Sonntag, 22. Juli 2012

sonntag nachmittag

Hallo meine Lieben,

ich hoffe ihr hattet ein tolles Wochenende bisher, genießt eure Ferien/euren Urlaub oder zumindest noch den freien Sonntag und lasst es euch gut gehen.

Ich verbringe den Sonntag mit Zimmer aufräumen und Klamotten ausmisten (werde mir wahrscheinlich auch im Laufe des Tages dafür einen Kleiderkreisel-Account erstellen) und mich durch die tolle Bloggerwelt zu forsten.
Für die nächsten Tage versuche ich den von euch gewünschten Post über meine Tattoos vorzubereiten und einige neue Sachen sind bei mir eingetroffen, die ihr auch bald in einem New In-Post zu sehen bekommt.

Außerdem wollte ich euch mal fragen, da ich eure Meinung für wichtig halte, wie ihr meine Art zu posten findet. In der letzten Zeit habe ich ein bisschen herumprobiert, und Fotos statt mit normalem Alltagsgelabere oft eher mit "schönem Geschreibsel", wie ich es nennen würde, unterlegt.
Wie kommt das bei euch so an (wie zum Beispiel hier, hier oder hier), und würdet ihr lieber öfter Posts sehen, wo ich einfach ganz "normal" schreibe (wie hier oder hier)?
Kommt sicherlich daher weil ich allgemein gerade dem Schreiben wieder sehr zugetan bin, wie ihr ja in meiner Freitagskolumne schon lesen konntet, packt mich einfach oft die Lust ein bisschen anders, vielleicht "poetischer", obwohl das nicht das richtige Wort dafür ist, nennen wir es "literarischer" zu schreiben.
Ich selbst sehe auf meinem Blog nämlich gerade am liebsten diese kurzen, "literarischen" Texte, kombiniert mit verschiedenen Fotos von meinen Outfits oder einem anderen stimmungsvollen Foto.
Lasst mich auf jeden Fall in den Kommentaren wissen, was ihr dazu denkt!
Mir macht das Bloggen, und dafür Texte schreiben und Fotos machen zurzeit mega Spaß, und ich versuche mir gerade auch echt Mühe mit meinem Blog zu geben, und ihn abwechslungsreich und interessant zu gestalten. 

So ein Laberpost muss auch mal sein, und zum Sonntag Nachmittag passt er doch eigentlich ganz gut.
852 Knutschis an euch meine Süßen,
xoxo, Luise

PS: Habt ihr übrigens schon mal die Wettervorhersagen für nächste Woche begutachtet? Mein Herz hüpft.

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Samstag, 21. Juli 2012

diese eine jeans

Es ist einer dieser Tage, an dem eine Jeans die Welt für mich bedeutet.

An Tagen wie diesen ist sie mein Lichtblick im strömenden Regen,
sie hält meine Mundwinkel oben und meine Augen strahlend.

Picknick im Park,
Bummeln durch die Stadt,
Weißwein vor dem Kamin.
Die schlechte Stimmung ist längst verflogen, plötzlich scheint alles wieder möglich.

Nicht normal, sondern irgendwie besonders.
Koralle. Und für mich in diesem Moment absolute Perfektion.
(Und bequemer als eine Jogginghose. Ein Traum wird wahr.)

Mit ihr finde ich meinen Glauben wieder, dass bessere Tage auf uns warten. Mit ihr finde ich meinen Glauben an den Sommer wieder.

Sommer. Zumindest an meinen Beinen. 

Dabei ist es nur eine einfache Jeans ...

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Jacke, Heels - Primark, Top, Jeans - H&M
Schmuck - Primark, Accessorize, Tuch - Only, Lippen - P2 Nathan Road

Freitag, 20. Juli 2012

39 Freitags-Kolumne: Warum ...

... ich so gerne schreibe

Egal ob in Freundebüchern, Steckbriefen oder Lebensläufen - neben sich verändernden Interessen wie Flöte spielen (nach einem Jahr war Schluss) und Reiten (habe ich nach der zweiten Stunde schon blöd gefunden) gibt es ein Hobby, was sich durchweg überall finden lässt: Das Schreiben.
Nichts sonst hat mir als Kind genauso Spaß gemacht wie mit 15 oder jetzt.

Zeitsprung zurück.
Das Schreiben gehört untrennbar zu mir, seit ich mit acht Jahren mein erstes Tagebuch geschenkt bekam. Auf linierten Blättern ergoss ich alle meine Gefühle und Gedanken in blaue Buchstaben, dachte mir Geschichten aus, benutzte meine Fantasie. Mit 13 Jahren wagte ich mich in den Sommerferien an das erste größere Projekt, und schrieb einen sehr löchrigen Roman. Mit 15 genauso, Sommerferien, ein alter Laptop und ich. Inzwischen fand ich den anderen Roman blöd, kindisch, zu wenig durchdacht. Ein neuer Roman entstand, am Ende der Sommerferien klickte ich das Dokument zu, war stolz auf mich, und haderte immer noch mit meinem Können, fand alles nie gut genug. 
Eine Weile blieb ich dem Schreiben fern, das echte Leben überrollte mich, ich liebte, und entliebte mich, um mich kurz darauf wieder zu verlieben, und sammelte Erfahrungen und Geschichten an, die für einige Romane Stoff geben würden. Anfang des Jahres wollte ich mir und einem richtigen Roman nochmal eine Chance geben. Fand mein Geschriebenes zum ersten Mal zumindest annähernd gut. 

Im April dann: Festplattentod. Das Buch, was ich mit 13 schrieb, das, was ich mit 15 in die Tasten haute, das, was ich im Januar begann - alles war weg. Während ich die ersten beiden noch verschmerzen konnte, war ich eh nicht sonderlich zufrieden, grämte mich letzterer Verlust sehr. 
Vor April war ich euphorisch, nächtelang wach, schrieb mich um Kopf und Kragen - doch sicherte es außerhalb meines Laptops nirgendwo. Mein Dokument, nicht mal hundert Kilobyte groß und somit in meinen Vorstellungen kleiner als ein Stecknadelkopf, war kurz vor Ostern weg. Ich fiel in ein schriftstellerisches Loch. War traurig, enttäuscht, wütend auf mich selbst.
Die Inspiration war weg, die Freude, und die Lust daran sowieso.
Ich wartete ab. 

Ende Juni dann öffnete ich ein neues Dokument, und begann alles aufzuschreiben, was mir im Kopf herumspukte. Ein Neubeginn. Gesprächsfetzen, einzelne Sätze, Handlungsstränge. Wie von Zauberhand bildete sich ein Konzept in meinem Kopf, wie das des Romans, den ich Anfang des Jahres anfing, nur irgendwie anders. Besser. Und ich wusste: Ich bin wieder da. 

Schreiben ist ein Hobby, bei dem ich auf niemanden angewiesen sein muss. Ich brauche nicht, wie bei meiner anderen größten Leidenschaft, dem Reisen, Eltern oder eigenes Geld. Beim Schreiben gibt es nur mich, einen leeren Block, einen Stift und die ganzen Ideen in meinem Kopf. Ich bin weder angewiesen auf Familie, noch auf Freunde, und erst recht nicht auf Geld, das einzige, was ich beanspruchen muss, ist meine Fantasie. 

Es fühlt sich unheimlich befreiend an, wieder einer der tiefsten Bedürfnisse nachgehen zu können, etwas echtes produzieren zu können, seitenweise zu schreiben und dabei das Gefühl zu haben "daraus kann was werden". Wenn ich schreibe, lässt mich das in eine andere Welt entschwinden, eine, in der ich bestimmen kann, was passiert, und wohin die Reise geht. Ich kann Situationen aus dem echten Leben in schöne Worte kleiden und sie damit zu etwas Besonderem machen. Dinge verarbeiten, die mir widerfahren. Meiner Leidenschaft nachgehen. 

Einfach ich selbst sein, Schwarz auf Weiß. 

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Donnerstag, 19. Juli 2012

safe and secure

Wenn ich früh auf Lippenstift verzichte, extra, damit ich dich küssen kann. 
Wenn wir abends mit Pizza nebeneinander auf der Couch sitzen, jeder in einer Jogginghose von dir. 
Wenn du mich ganz genau so ansiehst ...
Dann weiß ich...
Du & Ich, 
das ist etwas besonderes. 

Du bist stark,
wenn ich schwach bin,
du bist mutig,
wenn ich noch zögere.

Nimm mich an die Hand,
zieh mit mir durch die Welt,
und dann,
halt mich ganz, ganz fest.

Denn so, fühle ich mich nur bei dir.
Geborgen.

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I carry your heart.
Happy birthday, my dear.

Dienstag, 17. Juli 2012

camel, schwarz und spitze im sommer

Schon im Februar, als ich mich ganz tief in mein winziges Bett drückte, um ja nicht vom eiskalten schwedischen Wind erwischt zu werden, der durch die Fensterritzen pfiff, freute ich mich auf ihn.
Den Sommer.

Seit je her meine Lieblingszeit im Jahr, löst nichts anderes schon monatelang vorher in mir grenzenlose Begeisterung aus.
So lag ich also da, Schnee pappte an meine Fensterscheibe, es waren minus 10 Grad. Ich war in Schweden und somit fernab von jeglichem Sommer.
Erinnerte mich zurück an meinen Urlaub im vorigen Jahr, schwelgte in Gedanken an das staubtrockene Kolloseum über den Dächern Athens, das pulsierende, belebte Istanbul, und wie ich dazwischen in angenehmer Hitze auf dem Deck meines Schiffs die übliche Sommerlektüre verschlang.
Klickte durch die 300 Bilder, die ich voriges Jahr in Santorin schoss. Im kurzen Blumenkleidchen spazierte ich kleine Gässchen hinunter, die jeden Moment den Kraterrand hinunter ins Meer zu stürzen schienen, bestaunte weiße Kapellen mit blauen Kuppeln und trank Ouzo mit Fruchteis in kleinen Tavernen.
Dachte zurück an die schönen Sommertage in Hannover - mit einem Waffeleis in der Hand, meinen rosa Lieblingsshorts und den Füßen im fast warmen See. 

Meine Euphorie war nicht zu bremsen, ich trug Sonnenbrillen im März, legte mich im April bei 18 Grad auf den Wohnheimbalkon und im Mai bei 21 Grad zum Bräunen raus. 
Sommer ist eben Einstellungssache.

Doch irgendwann - da habe auch ich das monatelange Warten mal satt. Bin wieder in Deutschland, weigere mich eigentlich konsequent eine richtige Jacke anzuziehen, denn so was macht man im Sommer nunmal nicht, und friere mich so von einem Tag in den nächsten. 

Den Sommer habe ich für mich erstmal auf in zwei Wochen verschoben. Wenn wir nach Italien fahren, bekommt er seine letzte Chance. Die allerletzte. Bis dahin, friste und friere ich hier mein Dasein. 
So gab es keine andere Wahl für mich, als meinen Lieblings-Herbst-Flatterpulli in Camel aus der untersten Ecke meiner Kommode zu schnappen und ihn zu kombinieren mit schwarz und Spitze. Könnte mein Lieblingsoutfit für den Herbst werden - den wir ja irgendwie haben.

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Shirt, Strumpfhose - H&M, Longtop - Gina Tricot, Wedges - Primark,
Armreifen - Accessorize, Kette - Monki


Ps. Habt ihr übrigens (vor allem beim ersten Bild) bemerkt, dass meine Haare nach Ombre Hair aussehen? Ich schwöre, ich habe nichts gemacht. Wäre ja toll, wenn man einfach nur einen hellbraunen Pullover anziehen braucht, und die Haarspitzen sich magisch anpassen. Oder ich habe beim letzten Mal Haare färben Mist fabriziert und es kommt erst jetzt zum Vorschein?  

Sonntag, 15. Juli 2012

Antworten

Wie wurde dein Blog so erfolgreich?
Erst einmal vielen Dank an alle, die meinen Blog lesen, fleißig kommentieren und mir Feedback geben! Ihr seid klasse, liebe Kommentare und neue Leser zaubern mir manchmal stundenlang ein Grinsen ins Gesicht, und genau deswegen mache ich das hier so gerne.
Ob mein Blog "erfolgreich" ist oder nicht ist sicherlich Ansichtssache, das Wichtigste ist denke ich nämlich, dass man Spaß dabei hat. Ich habe einfach regelmäßig gepostet, versucht interessante Texte oder schöne Bilder zu posten, und auf anderen Blogs nette/sinnvolle Kommentare hinterlassen (niemals gegenseitiges Verfolgen!). Außerdem versuche ich mich hier und da an bestimmte Dinge zu halten, die ich mal in einem Blog-Tipps-Post zusammengefasst hatte. Habt Geduld! 

Womit bearbeitest du deine Bilder?
Auf meinem Vaio habe ich immer alles mit dem kostenlosen Photoscape bearbeitet, für mich die schnellste und einfachste Variante. Auf meinem neuen Macbook jetzt habe ich mir Gimp runterladen, möchte mir aber demnächst Photoshop für Studenten zulegen.

Was für ein Kamera-Equipment hast du?
Ich fotografiere mit meiner Nikon D5000 und dem 18-105mm Objektiv, die ich jetzt seit genau einem Jahr besitze. Wie am Mittwoch schon gepostet möchte ich mir aber bald eine lichtstarke Festbrennweite holen, wahrscheinlich das 50mm f/1.8. Für meine Outfitfotos kommen außerdem mein Hama-Stativ, was ich für  umgerechnet 20 Euro in Schweden gekauft habe, und mein Fernauslöser zum Einsatz. Die Fotos auf Instagram (luiseliebt) werden alle mit meinem iPhone 4 geschossen.

Wie stehst du zur Blogerneuerung, also sprich; das Design verändern. Sollte man das regelmäßig machen (also für die Leser) oder nur, wenn man selbst das Design nicht mehr sehen kann?
Ich bin nicht der Meinung, dass für die Leser irgendetwas verändert werden muss, ich glaube da ist es sogar besser, wenn man auf lange Zeit ein gleiches Design hat, und nicht ständig herumbastelt, weil das auch einen Wiedererkennungswert schafft. Ich ändere mein Design nur, wenn ich es nicht mehr sehen kann, versuche aber die Leser nicht zu oft mit neuen Sachen zu verwirren. Dieses was ich jetzt habe gefällt mir super gut, weil es so schön schlicht ist und wenig von den Posts ablenkt, und ich werde es sicher lange behalten :)

Wie hast du xy in deinem Layout gemacht?
Generell und vorneweg muss ich sagen: Das meiste habe ich ganz einfach durch Ausprobieren gemacht, habe rumgegoogelt, mich belesen, Zahlen im Html verändert und immer auf 'Vorschau', um zu sehen, was passiert. Ganz am Anfang meines Bloggerlebens habe ich ein paar stümperhafte Tutorials verfasst, die ihr hier findet. Fragen zu Dingen wie meinem Layout könnt ihr mir sehr gerne (auch unangemeldet) auf Formspring stellen, dass ich es noch erklären kann, kann ich aber nicht garantieren.

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Was studierst du eigentlich genau?
Ich studiere Journalistik in Hannover. Das zu studieren habe ich recht spontan entschieden, eigentlich wollte ich später beruflich ganz woanders hin. Als ich vor zwei Jahren meine Abiturergebnisse abholte, und mir ganz oben hinter 'Deutsch' die 15 Punkte entgegenblinkten, wusste ich, dass ich irgendetwas mit Schreiben machen muss. Ich bilde mir ständig überall Zeichen ein, so habe ich auch das als Zeichen gesehen. Dann habe ich mich für verschiedene Fächer wie Germanistik, Deutsche Sprache und Literatur und unter anderem auch Journalistik an den verschiedensten Unis beworben, mehrere Zusagen bekommen, mir die Studieninhalte der Fächer ganz genau angesehen und Journalistik hat mich dann am meisten überzeugt. Bisher habe ich das auch keine Sekunde bereut.

Möchtest du nochmal ins Ausland?
Unbedingt! Jetzt gerade habe ich richtiges Fernweh. Natürlich mache ich bestimmt noch öfter mal Urlaub im Ausland, aber ich möchte auch noch einmal ein paar Monate in einem anderen Land leben, am liebsten in England.

Kanntest du Domi schon vor eurem Auslandsaufenthalt, also hattet ihr auch da schon mehr miteinander zu tun, oder hat sich das erst in Schweden entwickelt/ihr euch erst dort kennengelernt? 
Wir kannten uns schon vorher, denn wir studieren an derselben Fakultät. Aber so richtig kennen- (und lieben-, haha) gelernt haben wir uns erst in Schweden, da wir dort auf einem Flur gewohnt haben.

Möchtest du gern noch einmal urlaubstechnisch nach Schweden? 
Super super gerne! Schweden ist ein wunderschönes Land, und ich möchte unbedingt nochmal dahin, und in einem abgelegenen roten Häuschen an einem See mit Steg und Boot ausspannen. Und schreiben :)

In welche Stadt möchtest du als nächstes reisen?
Auch wenn ich für mein Alter schon sehr viel in der Welt rumgekommen bin, gibt es natürlich noch einige Städte, die ich gerne sehen möchte. Dazu gehören unter anderem Los Angeles und Dublin, außerdem möchte ich unbedingt nochmal nach Barcelona und Santorini. Diesen Sommer geht es für mich nach Italien und ein paar Tage nach Berlin.

Wenn du irgendwo auf der Welt eine zweite Wohnung haben könntest, wo wäre das?
In New York, also wenn ich sie nicht bezahlen müsste, haha. New York ist wirklich meine Traumstadt, und ich versuche mich eigentlich zu maßregeln und zu sparen um mir so schnell wie möglich nochmal einen Trip dorthin zu ermöglichen. 

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Mochtest du früher die Schule?
Ja. Ich habe nie verstanden, wieso alle immer über die Schule geschimpft haben. Ich bin super gerne zur Schule gegangen, ich hatte einen geregelten Tagesablauf, habe den ganzen Tag mit meinen Freunden verbracht, Quatsch gemacht, ich fand die Schule toll. Jetzt gerade wünsche ich mir noch einmal in der Schule zu sein, da ich jetzt viel reifer bin und alles viel ernster nehmen würde, so auch sicherlich ein viel besseres Zeugnis hätte.

Warst du gut in der Schule?
Ja. Klar hatte ich mal mehr und mal weniger gute Noten, aber insgesamt war ich immer gut. Ich bin sehr froh, dass mir vieles "zugefallen" ist, also ich nachmittags nicht viel lernen musste, um das Behandelte zu verstehen. Wäre ich nicht zwischendurch oft so faul gewesen, hätte ich jetzt sicher ein Superspitzen-Abi. Aber letztendlich war mein Ziel eine Eins vor dem Komma zu haben, und das habe ich geschafft.

Was ist dein Lieblingsfilm? Was sind deine Lieblingsbücher?
Ich gucke eigentlich lieber Serien als Filme (Desperate Housewives, New Girl & Gossip Girl liegen hinter mir, zurzeit sind meine Favoriten SATC und Grey's), meine All-Time-Lieblingsfilme sind aber Forrest Gump und Wie ein einziger Tag sowie 500 Days of Summer.

Was ist dein Lieblingsladen (Klamotten)? Wo kaufst du gerne ein?
Mein Lieblingsladen befindet sich in Karlstad / Schweden und nennt sich Cutinkitchen, um mal etwas Besonderes zu nennen :) Hier kaufe ich am liebsten bei Gina Tricot ein.

Gibt es etwas an dir was du gar nicht magst?
Äußerlich finde ich mich eigentlich ganz akzeptabel, so, wie ich bin. Ansonsten bin ich oft ungewollt anstrengend für andere, sehr ungeduldig und stur. 

Hast du ein Haustier und wenn nicht, hättest du gerne eins?
Ich habe eine kleine Katze, die bei meiner Mama wohnt, weil sie da ein großes Haus und einen noch größeren Garten hat. Derzeit träume ich davon, mir einen kleinen Mops zuzulegen, der mit mir in Hannover wohnen kann, hadere aber noch mit mir, da dann nochmal ins Ausland gehen sich sehr schwierig gestaltet. 

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Hast du einen Freund?
Ja. Siehe Foto :)

Woher nimmst du die Inspirationen für deine Blogartikel?
In den nächsten Tagen werde ich dazu mal einen ausführlichen Post schreiben :-)

Welche Posts magst/siehst du selbst auf deinem Blog am liebsten?
Am liebsten mag ich es derzeit, ein oder zwei schöne Fotos, seien es stimmungsvolle, schöne Fotografien oder Outfitbilder, kombiniert mit einem dazu passenden Text zu posten. Ein paar Worte, Gedankenschnipsel, schöne Zeilen, wie bei den Posts "zwischen nassen ähren" oder "stimmung in worten". Was sagt ihr?

Welcher Blog ist dein Allerallerliebster?
Hier habe ich einen Post über meine Lieblingsblogs geschrieben. Einen aller-aller-liebsten habe ich nicht unbedingt, ich mag die Vielfalt. Übrigens bin ich gerade auf der Suche nach Blogs mit schönen Texten. Am liebsten wo tolle Fotos mit interessanten/poetischen/inspirierenden Texten verbunden werden - habt ihr eine Idee? Solche befinden sich nämlich leider kaum in meiner Leseliste. 

Hast du schonmal einen Post über dein Tattoo geschrieben oder könntest du das mal machen?
(Tat das Stechen weh? Wie lange hat es gedauert? Wo machen lassen, Kosten, etc? Weitere in Planung?)
Einen Post darüber habe ich bisher noch nicht geschrieben, allerdings im Januar mal ein ungefähres Foto gepostet. Falls aber Interesse an einem Post besteht wo ich alle diese Fragen beantworte, würde ich ausführlich darüber schreiben :-)

Welche Beschäftigung könntest du stundenlang tun?
Schreiben. Besonders in den letzten Tagen. 

Schreibst du Tagebuch?
Ja, seit März wieder, es ist aber eher weniger ein Tage- als eher ein Gedanken- oder Inspirationsbuch, in das ich auch Fotos einklebe, schöne Sprüche notiere, etc. Es ist ein schöner Weg tolle Gedanken, Sätze und Ideen nicht sofort wieder zu vergessen, und später noch einmal nachlesen zu können.

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Hast du ein Lebensmotto?
Es gibt viele Mottos (Motti? Gibt es mehrere Plural von Motto?) die ich gut finde, denen ich zustimmen kann, oder nach denen ich leben möchte. Vor allem ist das "It's all in the state of mind". Auch "Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum" mag ich sehr gerne, genauso wie "Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens".

Was wünschst du dir von ganzem Herzen?
Dass sich eines Tages alle meine kleinen und großen Träume erfüllen werden, und ich stolz auf mich sein kann, selbst daraufhin gearbeitet zu haben. Außerdem natürlich, dass alle meine Lieben und meine Familie immer gesund bleibt, was finde ich das Wichtigste auf der Welt ist.

Wo siehst du dich in 10 Jahren?
In 10 Jahren sehe ich mich in einer tollen, riesigen Wohnung (so supermodern, hell und weitläufig), toller Job, die ersten großen beruflichen Erfolge erzielt. Herzensträume erfüllt, die Welt bereist, eine längere Zeit in anderen Ländern gelebt. Glücklich. Und neben mir mein kleiner Mops. 

Was möchtest du unbedingt erreicht, erlebt haben, bevor du stirbst?
Natürlich möchte ich die Welt gesehen, Erfolg gehabt und mein persönliches Glück gefunden haben. Außerdem habe ich in meinem Leben ein ganz großes Ziel, das ich unbedingt schaffen möchte, welches in der nächsten Frage beantwortet wird ...

Möchtest du mal ein Buch schreiben? (du hast nämlich wirklich ein wahnsinniges Talent zum Texte verfassen!)
Wow, danke erstmal! Das habe ich tatsächlich vor, mehr dazu erzähle ich euch ganz, ganz bald :-)

Danke für eure tollen Fragen 

Samstag, 14. Juli 2012

traumtänzerinnen

Traumtänzerinnen ...

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... und Schwestern.

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Mit dem gleichen Herz und den gleichen Haaren.

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Sie: 
Cardigan, Top - Hollister, Hose - Vero Moda

Ich:
Bluse - Primark, Top - Gina Tricot, Hose - H&M
Armreifen  - Accessorize, Lippen - Dior 644 Rouge Blossom

//Off:
Ganz liebe Grüße aus Hannover, meine Lieben.
Ich hatte gerade ganz fix Lust, diese drei Bilder mit euch zu teilen. Morgen kommt der Post mit den Antworten zu euren Fragen online.
Ich wünsche euch noch einen schönen Abend <3

Ps. Auf Inas tollem Blog gibt es gerade eine wunder-wundervolle Tasche zu gewinnen, die perfekt für den Start ins neue Semester für mich wäre. Oh man, ein Traum. 

Freitag, 13. Juli 2012

38 Freitags-Kolumne: Warum...

...ich ein Großstadtmädchen bin

Eigentlich ist es schön, mal wieder zu Hause zu sein. Seine Wäsche nicht selbst waschen, Essen nicht selbst kaufen und irgendwie nie allein sein zu müssen.
Trotzdem ist es seltsam, wieder hier zu wohnen, war ich doch das letzte halbe Jahr in Schweden auf mich allein gestellt. Auch wenn ich meine Familie liebe, und es angenehm ist, immer jemanden um mich zu haben - den Satz "Räum dein Zimmer auf" habe ich definitiv nicht vermisst.

Hinzu kommt: Meine Heimatstadt ist klein. Leute, die es nett ausdrücken wollen, nennen sie "gemütlich", andere, die es nicht so nett meinen, sagen eher "am Arsch der Welt". Oder eben fieseres.
Meine Stadt ist bisschen größer als ein Dorf, aber zu klein, als das man hier gut leben kann.
"Gut leben" definiert natürlich jeder für sich anders. Klar, hier gibt es Straßen, Häuser, und ab und zu 'nen Baum - was aber nicht das ist, was ich mir von der Stadt, in der ich lebe, erhoffe.

Von Club zu Club ziehen und die Nächte durchtanzen ist hier nicht - der einzige Club hat, während ich in Schweden weilte, heimlich still und leise die Pforten geschlossen. Wahrscheinlich haben meine horrenden Ausgaben für Tequila und Rum-Cola einfach gefehlt.
Auch das "wir treffen uns nachher und bummeln ein bisschen durch die Stadt" hat hier eine ganz andere Bedeutung. Denn der Teil der Stadt, durch den man bummeln könnte, also in dem es auch Geschäfte und Cafés gibt, ist genau eine Straße lang. Okay, seien wir nicht gemein: Eineinhalb.
Außerdem muss ich bekennen: Ich LIEBE es, U-Bahn zu fahren. Inzwischen weiß ich schon ganz genau, wo ich mich auf dem Bahnsteig hinstellen muss, um dort zu stehen, wo die Tür "hält", wann welche Bahn wo am vollsten ist und wo immer Plätze frei sind. Dass ich die Texte alle mitsprechen kann, ist natürlich klar - was zeigt, wie viel Zeit ich normalerweise mit Bahn fahren verbringe.

Schon während meiner Schulzeit war mir klar, dass ich quasi keine Sekunde verplempern werde, sondern sofort in eine große Stadt abzische. So auch geschehen: Während meine Klassenkameraden noch in Lloret rumgammelten, wohnte ich schon in Köln und verbrachte dort den Sommer. Am Ende des Sommers ging es nach Hannover, fürs Studium. Und ich fühlte mich wohl. Konnte durch eine riesige, belebte Innenstadt bummeln, die Nächte in verschiedenen Clubs durchtanzen und einen riesigen Bahnhof bis zur U-Bahn hinunter rennen.
Auch mein Kleiderschrank veränderte sich: Obwohl Hannover nicht die Riesenmetropole ist, konnte ich endlich Klamotten tragen, für die ich in meiner Kleinstadt oder auf meiner Schule nur schräg angeschaut worden wär.
Ich tanzte durch die vielen verschiedenen Geschäfte auf der Georgstraße, verliebte mich in Gina Tricot, als es ihn irgendwie nur in Hannover gab und lernte im Hugo's, was leckeres Essen und köstliche Drinks sind.
Doch dann ...

... zog ich nach Schweden. Vorbei das Großstadtleben, hallo zurück, liebe Kleinstadt!
Die durchgetanzten Nächte waren um zwei vorbei, fürs Essen gehen blieb kein Geld, und eine U-Bahn war weit und breit nicht in Sicht. Wir fuhren Bus.
Ich hasse Bus fahren.
Statt nach Schweden direkt wieder ins Großstadtleben einzutauchen, wohne ich jetzt wieder zu Hause, der Arbeit wegen.
Von einer mittelgroßen Kleinstadt in eine winzige Kleinstadt -
Vom Regen in die Traufe, oder so.

Deswegen geht es heute nachmittag auch (endlich!) mal wieder nach Hannover.
Auch wenn es nur eine Station ist - ich werde auf jeden Fall U-Bahn fahren (müssen!)
Schön Essen gehen. Und anschließend die Nacht durchtanzen.

Und auch wenn es "nur" Hannover ist - ich freue mich wahnsinnig drauf.

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Athen 2011 / New York 2009